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Zyklusmöbel

Lademöbel in Ulme und Myzel

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Lademöbel – Ulme und Myzel

Ein Möbel für eine Gewohnheit, die längst Teil unseres Lebens geworden ist. Und eine Antwort darauf, wie diese Gewohnheit aussehen könnte, wenn sie sich ganz selbstverständlich in die Natur einfügt.

Es gibt Dinge in unserem Zuhause, über die wir kaum noch nachdenken. Sie liegen auf dem Tisch, auf dem Sofa, neben dem Bett – und wenn ihr Akku zur Neige geht, beginnt die Suche nach dem Ladekabel. Das Smartphone ist längst ständiger Begleiter geworden. Das Kabel dazu ebenso.

Das Lademöbel macht aus diesem alltäglichen Detail einen bewussten Bestandteil des Wohnens.

Gefertigt aus massiver Ulme und einer Tischplatte aus Pilzmyzel ist es weit mehr als ein Beistelltisch. Es ist ein kleines Statement für eine andere Vorstellung von Möbeln. Eine Vorstellung, bei der Funktion, Gestaltung und Kreislauffähigkeit nicht gegeneinander ausgespielt werden müssen.

Die Tischplatte erzählt dabei ihre ganz eigene Geschichte.

Sie besteht aus einer Myzelkompositplatte – einem Werkstoff, der aus dem natürlichen Kreislauf der Zyklusmöbel hervorgeht. Holzreste werden zerspant, mit Pilzmyzel verbunden und zu einem stabilen neuen Material verwachsen. Was zunächst wie Abfall erscheint, wird so zum Ausgangspunkt für etwas Neues. Die Myzelplatte ist damit nicht einfach ein interessantes Material. Sie ist sichtbar gemachter Kreislauf.

Eingebettet in die warme, charaktervolle Ulme entsteht daraus ein Möbelstück, das Gegensätze miteinander verbindet: gewachsenes Holz und gewachsenes Myzel. Zwei Materialien, die aus der Natur kommen und in diesem Möbel eine neue, elegante Einheit bilden.

Doch das Lademöbel zeigt seine Besonderheit erst auf den zweiten Blick.

Unter der Tischplatte verbirgt sich eine Klappe. Dahinter verschwinden Ladekabel und Ladegerät, wenn sie gerade nicht gebraucht werden. Nichts liegt lose herum, nichts muss versteckt werden. Das Smartphone findet seinen Platz auf dem Tisch – und die Technik verschwindet im Möbel.

Auch das Stromkabel folgt dieser Idee. Es wird nicht sichtbar quer durch den Raum geführt, sondern elegant und nahezu unsichtbar entlang des hinteren Tischbeins bis zum Boden geleitet.

So wird aus einem Kabel, das normalerweise störend auf dem Boden oder Tisch liegt, ein selbstverständlicher Teil des Möbels.

Und dann gibt es noch eine Besonderheit, die man kaum sieht – die aber für das Lademöbel entscheidend ist.

Es gibt kein Metall. Kein Kunststoff.

Scharnierstifte, Riegel, Verbindungen – selbst dort, wo herkömmliche Möbel selbstverständlich auf industrielle Materialien zurückgreifen, bleibt dieses Möbel seiner Idee treu. Die Konstruktion wurde konsequent aus natürlichen Materialien gedacht.

Genau darin liegt seine Bedeutung für das Zyklusmöbel-Konzept.

Ein Möbel konsequent natürlich zu denken, bedeutet nicht, auf Funktion oder Komfort zu verzichten. Im Gegenteil. Es bedeutet, beides neu zu denken.

Das Lademöbel ist deshalb ein Flaggschiff unter den Zyklusmöbeln. Nicht, weil es größer oder spektakulärer wäre als andere Möbel. Sondern weil sich in einem einzigen, alltäglichen Gegenstand besonders deutlich zeigt, was möglich wird, wenn man die Grenzen des Gewohnten hinterfragt.

Massive Ulme. Pilzmyzel. Eine natürliche Konstruktion. Eine durchdachte Funktion.

Und dazwischen ein Gegenstand, den heute fast jeder besitzt.

Das Smartphone.

Vielleicht ist genau das die schönste Eigenschaft dieses Möbels: Es will die Technik unserer Zeit nicht verleugnen. Es schafft ihr vielmehr einen Platz – und zeigt dabei, dass die Zukunft des Wohnens nicht zwangsläufig aus mehr Kunststoff, mehr Metall und mehr Komplexität bestehen muss.

Manchmal beginnt ein neuer Umgang mit Dingen mit einem kleinen Tisch.

Und manchmal trägt dieser Tisch bereits den nächsten Kreislauf in sich.

Interessiert?

ich freue mich auf Ihre Kotaktaufnahme

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